Doch nicht weg

Ein paar Wochen kamen uns andere Freunde besuchen. Sie suchen ein Haus, und hätten sich gerade DAS Haus angesehen…

Der Käufer ist abgesprungen.

Wir haben uns zusammen mit unseren Freunden das Haus angesehen. Sie waren entsetzt über den Zustand. Wir hingegen begeistert. Es ist im besseren Zustand als unser Hof damals.

Wir haben den Verkäufer erneut angerufen.

Bei Freunden

Wir haben die Idee natürlich gleich wieder verworfen. Was für’n Blödsinn. Noch so ein Projekt. Tüddelkram.

Abend haben wir Freunde besucht. Im Laufe des Abends kam der Hof zur Sprache. Wir waren uns alle einig, dass es irgendwie seltsam wäre. Aber…

Es war ein großes Aber. Man kann ja mal beim Verkäufer anrufen. Nur so.

Am Tag drauf habe ich den Verkäufer angerufen. Der Hof war schon vergeben.

Nach dem Unimog haben wir nicht weiter gefragt. Wir waren zu traurig.

Unimog am Straßenrand

Als wir knapp unter 30 waren, haben wir unseren Traum verwirklicht: einen alten Resthof zu restaurieren und zu beziehen. Wir waren lange auf der Suche nach einem altem Hof oder Industrieruine.

Als wir nach einigen Jahren gefragt wurden, ob wir das noch mal machen würden, da gab es zwei Antworten. Die eine: wir haben es nie bereut.

Die andere: nochmal (also in der Zukunft) würden wir es nicht machen. Warum auch. Wir habe ja schon so was.

Damit wäre die Geschichte hier eigentlich zu Ende. Aber dann gäbe es auch diesen Blog nicht.

An einem Tage stand an der Straße ein Unimog. Zu verkaufen. Wir haben durch unsere Landwirtschaft häufig Bedarf für kleine Transporte. Kann man sich ja mal angucken.

Das Ding sah ganz nett aus. Er stand auf einer Weide, die zu einem Resthof gehört. Auch zu verkaufen. Zu einem günstigen Preis. Hm. Man könnte ja…

Zu Hause angekommen erzählt ich meiner Frau davon. Anstatt dass sie mir die Idee rechts und links um die Ohren haut, fragte sie nach Details.